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Bildung für alle - gebührenfrei!

Mein Ziel ist die gebührenfreie Bildung für alle – von der Kita bis zur Universität. Kinder müssen ihre Talente und Stärken entdecken und entfalten können, statt beschränkt und ausgesondert zu werden. Jedes Kind verdient eine gerechte Chance für ein Leben mit Perspektive.

Wir können es uns nicht leisten, den Zugang zu Bildung zu beschränken oder vorzeitig eine Auslese unter Kindern zu betreiben, die weder gerecht noch ökonomisch sinnvoll ist. In Deutschland hängt der Bildungserfolg zu stark von der sozialen Herkunft ab. Ich werde mich für ein Bildungssystem einsetzen, welches allen Kindern die gleichen Chancen bietet und keines zurücklässt.

Und wir müssen weg davon, dass Bildung vom Geburtsort eines Kindes abhängig ist. Ein Kind in Nordrhein-Westfalen sollte die gleichen Möglichkeiten haben wie ein Kind in Rheinland-Pfalz. Daher werde ich meine Stimme für die Schaffung von bundesweit einheitlichen Standards einsetzen.


Meine Ziele in der Bildungspolitik:

1) Einführung eines Schüler-BAföG ab der 11. Klasse.
2) Bildung ohne Gebühren von der Kita bis zur Hochschule.
3) Bundesweite Standards für gerechte und gleiche Bildungschancen.


Erfolge der SPD:

Seit Beginn der SPD-Regierungsbeteiligung 1998 ist unsere Bildungspolitik ein Erfolg.
Wir haben einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab eins verwirklicht, damit junge Eltern Familie und Beruf vereinbaren können.

Wir haben den Aus- und Aufbau von mittlerweile rund 7.000 Ganztagsschulen ermöglicht. Damit wird Kindern die Möglichkeit der individuellen Förderung und Weiterentwicklung gegeben. Wir haben das Schulbedarfspaket geschaffen, um Schulkinder aus einkommensschwachen Familien zu unterstützen.

Wir haben das BAföG erhöht. Zum Wintersemester 2008/09 steigt der Höchstsatz von 585 auf 643 Euro. Wir haben den Hochschulpakt geschlossen, durch den bis 2015 365.000 neue Studienplätze geschaffen werden. Wir fördern die berufliche Weiterbildung durch das Meister-BAföG. Die Bildungspolitik der SPD ist erfolgreich, aber es gibt noch viel zu tun.



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Sozialer Arbeitsmarkt

Ziel der SPD bleibt ein Arbeitsmarkt, der allen Menschen Chancen eröffnet, für sich selbst wie auch ihre Familien zu sorgen.

Die Menschen in Deutschland leisten gute Arbeit, doch nicht immer wird diese ausreichend honoriert. Gute Arbeit bedeutet für mich, dass Löhne für Vollzeitarbeit die Existenz sichern. Deswegen setze ich mich für Mindestlöhne ein – gesetzlich oder tariflich vereinbart.

Für mich hat die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt höchste Priorität.

Wenn aber Menschen trotz aller Bemühungen keine Arbeit finden, sollen sie nicht auf sich gestellt sein. Ich möchte mich im Bundestag für die Errichtung eines „Sozialen Arbeitsmarktes“ einsetzen. Sozialer Arbeitsmarkt – das bedeutet öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeitarbeitslose. Auf diese Weise soll den Menschen die Gelegenheit gegeben werden, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen anzuwenden und zu erweitern. Dabei soll ihre Arbeit angemessen bezahlt werden.

Meine Ziele in der Arbeitspolitik:

1) Den Mindestlohn durchsetzen und Flächentarife verteidigen.
2) Mehr Menschen in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln.
3) Einen „Sozialen Arbeitsmarkt“ schaffen.


Erfolge der SPD:

Mit der Arbeitsmarktreform der rot-grünen Bundesregierung haben wir die Voraussetzungen für eine bessere Vermittlung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen geschaffen. Die SPD hat durchgesetzt, dass über 3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 9 Branchen vor Lohndumping geschützt sind – dank Mindestlohn!

Mit dem Ausbildungspakt haben wir Vereinbarungen mit der Wirtschaft über deutlich mehr Ausbildungsplätze getroffen, die auch eingehalten wurden.

Dank der Initiative 50plus ist es für Unternehmen attraktiver geworden ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen. Die Erwerbsbeteiligung älterer Bürgerinnen und Bürger ist von 38 auf 52 Prozent gestiegen.

Mit verbesserten Bedingungen für die Kurzarbeit ist es der SPD gelungen, Entlassungen zu verhindern und so die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise abzudämpfen.


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